Daniel Höxter lebt in der Schweiz und unterrichtete bis 2002 am Konservatorium Schaffhausen.

Am «Collegium artis» unterrichtet er: Klavier und Kammermusik

Daniel Höxter gehört zu den profiliertesten Pianisten seiner Generation. Die Urteile über sein Spiel betonen immer wieder die ideale Verbindung von einer starken musikalischen Persönlichkeit und hervorragendem pianistischem Können, mit Intelligenz, Feuer, Fantasie und höchstem Geschmack. («virtuos und durchgeistigt» Pressezitat.)

Geboren wurde Daniel Höxter 1945 in Israel. Er stammt aus einer musikalischen Familie deutsch-russischer Abstammung.

Seine musikalische Ausbildung erhielt er an der Israel Academy of Music der Tel Aviv Universität bei den bedeutenden Lehrkräften Ilona Vincze-Kraus (Klavier) und Ödön Partos (Kammermusik) wie auch bei Nikita Magaloff, Rudolf Serkin, Maria Curcio und Wührer. 1967 nahm er an den «Arturo Toscanini-Seminaren» für Kammermusik teil, bei denen er mit Isaac Stern, Eugene Istomin und Leonard Rose zusammenarbeitete.
Zu den Höhepunkten seiner Laufbahn zählen triumphale Erfolge wie sein Amerika-Debut mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra, sowie seine Amsterdamer Concertgebouw-Aufführung der Burleske von Strauss, und in seiner Heimat, wo er mit dem Israel Philharmonic Orchestra das Dvorak-Klavierkonzert spielte, als auch der Trio-Abend in Berlin des von ihm gegründeten Israel-Trios.

Seine grosse Begabung im Bereich der Kammermusik fand internationale Anerkennung in seiner Zusammenarbeit mit weltberühmten Musikern wie Yehudi Menuhin, Isaac Stern, Wanda Wilkomirska und Ensembles wie dem Vermeer-Quartett (Chicago), dem Orlando-Quartett, dem Neuen Zürcher Quartett, dem Danzi-Quintett (Amsterdam) den Bläser-Solisten der Berliner Philharmoniker, den Philharmonischen Virtuosen Berlin.

Sehr beachtet werden auch seine pädagogischen Tätigkeiten. So z.B. als Professor an der Hochschule der Künste in Berlin und seit 1997 am Konservatorium Schaffhausen, aber auch als Mitwirkender bei internationalen Meisterkursen, wie auf Einladung von Sandor Vegh bei der Europäischen Mozart-Akadmie (Prag und Krakau) und im Kammermusikfestuival Prussia Cove, England.

Ebenfalls erwähnenswert ist seine über 30-jährige Erfahrung mit der Alexander-Technik.

Seit 1968 ist Daniel Höxter in Europa ansässig, vorwiegend in Berlin und Zürich. Er hat sich einen Namen gemacht als Brahms-, Mozart- und Beethoven-Interpret. Sein umfangreiches Repertoire umfasst u.a. über 70 Klavierkonzerte und die gesamte Kammermusikliteratur. Auch für selten gespielte Werke bekannter und unbekannter Komponisten, einschliesslich derjenigen des 20. Jahrhunderts, hat er sich eingesetzt.

Seine CD-Einspielung der «Diabelli-Variationen» erfuhr weltweit grosse Beachtung, wie auch weitere Veröffentlichungen, so z.B. die 24 Préludes op. 28 von Chopin und die Klaviertrios von Brahms.

Angel  l  Haug  l  Schwartz  l  Turpie